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Seit über zwei Jahrzehnten führen mich immer wieder längere Reisen in verschiedene Regionen unserer Welt.

Aufzeichnung meiner Reisen

Während meiner Reisen habe ich nie ein Tagebuch geführt. Alle Kommentare zu meinen Reisen vor 2007 stammen aus den Jahren 2005 - 2007, d.h. ich schreibe über Erinnerungen. Es ist natürlich ein Unterschied, ob die Informationen auf diesen Seiten auf der Grundlage eines Tagebuches basieren oder aus meinem Gedächtnis nach einigen Jahren entspringen. Gewiss habe auch ich einiges während meiner Reisen niedergeschrieben, dies waren oftmals nur grobe finanzielle Daten und wann ich mich wo befand. Für mich ist und war das Reisen ein Erlebnis, was ich vorwiegend für mich selbst mache.

Fotos

Ich bin eher zurückhaltend, was die Anzahl der Aufnahmen betrifft. Es gibt Orte, da lasse ich den Fotoapparat bewusst im Hotel, obwohl das Angebot von fotogenen Sujets gewaltig wäre.

Vieler meiner Fotos entstehen oftmals einige Stunden um die Mittagszeit. Dabei ist natürlich die volle Sonneneinstrahlung häufig nicht das beste Licht für aussergewöhnliche Fotos. Demgegenüber entstehen die meisten bewundernswerte Fotos nur mit viel Geduld, Übung und dem entsprechenden Wissen. Damit wird das Fotografieren zum Mittelpunkt einer Reise, welches durchaus den Tagesablauf bestimmt. Zusätzlich erfordert ein hohes Niveau an Fotoqualität auch die entsprechende Fotoausrüstung inklusiv Stativ. Eine solche Ausrüstung hat auch in der Zeit der Digitalkameras ihren Preis und addiert zusätzliches Gewicht und Grösse zum Gepäck. Trotzdem versuche ich, kontinuierlich die Qualität meiner Fotos zu verbessern.

Analog bis 2000

Alle Fotos von 1988 bis 2000 wurden mit dem Epson Perfection 4870 Foto ab 35 mm Film gescannt. Ab dem Jahre 2004 benutzte ich nur noch Digitalkameras.

RAW-Format, Panoramas und Photoshop ab 2013

Während der Reise "Eine Woche wandern in Kriens, Flims und Montafon" im 2013 wechselte ich beim Fotografieren vom JPEG- zum RAW-Format. Zudem nutzte ich den Panorama-Assistenten der P7000, leider produziert dieser nur im JPEG-Format. Die Verwaltung und Entwicklung der Fotos bewältigte ich mit Adobe Bridge, Camera Raw und Photoshop CS6.

Misslungener Versuch mit HDR-Fotos und Photomatix im 2014

Mit meiner neuen Kamera Panasonic Lumix GH3 machte ich meine ersten Versuche mit HDR Fotografie. Ich kaufte mir deshalb Photomatix von HDRsoft. Das Resultat meiner Bearbeitung war nicht befriedigend, zudem ist der gesamte Prozess zeitlich sehr aufwendig. Letztendlich kämpfte ich oftmals mit HALO (Heilligenschein) an den Übergängen zwischen hellen und dunkeln Bereichen des Bildes. Auch Ghosting-Artefakte können ein Foto unscharf gestalten. Nicht selten erzeugt die Generierung von HDR Fotos zudem schwarze Wolken. Schwarze Wolken im blauen Himmel sind ziemlich unrealistisch. Gelegentlich werde ich nochmals einige Versuche mit Photoshop, HDR Efex Pro und Photomatix unternehmen.

Lightroom 6 ab 2015 und die Überarbeitung der Fotos ab 2013

Neu nutze ich für die Entwicklung mehrheitlich Adobe Photoshop Lightroom 6 und Color Efex Pro der Google Nik Collection. Mit wenig Aufwand ermöglichen diese zwei Programme eine gut sichtbare Verbesserung der Fotos. Das Resultat der HDR-Funktion spricht mich besonders an, damit erreicht man mit einer Belichtungsreihe ein sehr kontrastreiches Bild. Photoshop kommt selten zur Anwendung und dies bei wenigen Panoramabildern, notwendigerweise für das inhaltsbasierte Füllen des Himmels.

Die Fotos der Reiseberichte ab dem Jahr 2013 wurden überarbeitet. Bei hellen und dunkeln Bildteilen sind die Korrekturmöglichkeiten im RAW-Format aufgrund des grösseren Dynamikumfangs weitaus grösser.

2015 die Überarbeitung der Fotos von 2006 und 2007

In der Zeit zwischen 2004 und 2007 nutzte ich die Sony Cyber-shot DSC-V1. Bei der Nachbearbeitung dieser 5 Megapixel JPG Fotos musste ich die Gefahr der Anhebung des Bildrauschens achtgeben. Besonders der Himmel ist sehr anfällig auf ein gut sichtbares Farbrauschen. Letztendlich wurde mir der technische Fortschritt bei den digitalen Kameras eines Jahrzehnts mit der Nachbearbeitung der Fotos einer Cyber-shot DSC-V1 und der Lumix GH3 sehr bewusst.

Art der Reisen

Bisher habe ich nur an zwei längeren organisierten Reisen teilgenommen. Die eine war in Australien und die andere in Afrika. Natürlich habe ich immer wieder an 2- bis 6-tägigen organisierten Touren mitgemacht, wie beispielsweise meine zwei Abenteuer in den Amazonas oder auch den Trip von San Pedro de Atacama/Chile nach Uyuni/Bolivien. Aber im allgemein bin ich ein Individualreisender, der seine Reisen nur ganz oberflächlich vor dem Reiseantritt plant. Als Einstieg in eine längere Reise habe ich oft einen Sprachkurs im entsprechenden Land an den Anfang gesetzt. Während eines Sprachkurses hatte ich immer nebenbei genug Zeit für die Planung der nachfolgenden Tour und fand auch noch die entsprechenden Personen, die mich mit Tipps versorgten. Zudem wählte ich während des Sprachaufenthaltes immer die Option Gastfamilie, dies finde ich eine gute Basis für das Kennenlernen einer fremden Kultur. Nebenbei erhält man dabei eine gewisse innere Sicherheit im Umgang mit den Einheimischen – man ist sich danach nicht mehr so fremd.

Ich versuche möglichst einen Ort nur einmal zu bereisen. Ich denke, in der Welt gibt es so viele wundervolle Orte, dass es schade ist, seinen Fokus allzu oft auf einige wenige Orte zu richten. Überdies erlebt der Mensch schon genug Wiederholungen, was bequem ist; ist es aber auch interessant? Klar gibt es auch gute Gründe um immer wieder an einen bestimmten Ort zurück zukehren.