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Zuerst war ich 9 Wochen an einer französischen Sprachschule, danach reiste ich noch für zirka eine Woche nach Nizza und Umgebung. Die ELFCA ist für mich die bisher beste Sprachschule, an welcher ich unterrichtet wurde. Die Schule organisiert auch einige Ausflüge, aber die meisten Ausflüge machte ich mit meiner Homestay Familie, die aus einem einzelnen Mann bestand. Wir waren immer zwei Studenten in dieser Familie, während der ersten 6 Wochen war es ein Schweizer Student, danach folgte ein Niederländer. Unsere Familie organisierte fast jedes Wochenende einen Ausflug, so kam ich westlich bis in die Camargue, nördlich bis Moustiers Ste-Marie und östlich an der Küste bis Cannes. Den restlichen östlichen Küstenstreifen von Cannes bis Menton besuchte ich vor meiner Heimkehr. Das hervorragende Wetter während meines Aufenthalts vom 27.5.2000 bis 1.8.2000 wird mir immer in Erinnerung bleiben, wir hatten auf 14 Tage vielleicht zwei Regentage. Die Provence und Côte d'Azur ist für mich einer der schönsten Flecken auf dieser Erde.

Reiseführer

  • Provence & the Côte d'Azur, lonely planet, 1999
  • Wandern in der Provence, Dumont aktiv, 2000
  • Côte d'Azur, Dumont Reise Taschenbuch, 1998
  • Provence Côte d'Azur, Dumont, Richtig Reisen, 1997
  • Côte d'Azur, Rother Wanderführer, 1998

Ausflüge von Hyères-les-Palmiers

Hyères mit seiner hübschen Altstadt war für 9 Wochen mein Aufenthaltsort. Es hat einige schöne Strände, wobei diese ein paar Kilometer vom Stadtzentrum entfernt liegen.

Umgebung Hyères

Ile de Porquerolles: Diese während des Sommers viel besuchte Insel, hat diverse wunderschöne Strände.

Ile Port Cros: Diese Insel ist nicht so touristisch, hat aber einen genialen Wanderweg rund um den Nationalpark.

Mont Faron: Die Stadt Toulon habe ich nie besucht, dafür fuhr meine Homestay Familie mit mir auf den Mont Faron, um den Sonnenuntergang zu geniessen.

Wochenendausflüge

Calanques: Unser erster Ausflug führte in die Calanques, später besuchten wir diese mit einem Schulausflug per Boot von Cassis nochmals. Somit sah ich die Calanques einmal von oben und das andere Mal vom Meer aus.

Gordes, Abtei Sénanque, Fontaine-de-Vaucluse, Ockerfelsen: Gordes mit seinen engen Gassen ist besuchenswert. Die Abtei Notre-Dame de Sénanque ist eine vollständig intakte Klosteranlage des 12 Jh. und wird von Zisterziensermönchen bewohnt. Sie liegt in einem ruhigen Tal umgeben von Lavendelfeldern. An der Fontaine-de-Vaucluse gibt es nicht viel Sehenswertes. Roussillon ist der Ausgangspunkt für einen Spaziergang im Ockerfelsen.

Sentier des Ocres Roussillon

Grand Cañon du Verdon, Moustiers-Ste-Marie, Lac de Ste-Croix, Aix-en-Provence: Dieser zweitägige Ausflug führte uns in den Grand Cañon de Verdon, begleitet wurden wir durch zwei US.-Girls. Moustiers-Ste-Marie mit seinen vielen Einkaufsmöglichkeiten war überlaufen mit Touristen. Wir übernachteten am Stausee Lac de Ste-Croix, welcher eher die Umgebung eines natürlichen Sees aufweist. Leider hatten wir kein Wetterglück, so entschieden wir uns am zweiten Tag für den Besuch von Aix-en-Provence. Auf Grund unserer kurzen Visite in Aix, konnte ich die Stimmung dieser schönen Universitätsstadt nicht einfangen. Wir steuerten einen Bistrotisch in der Platanenmeile an und genossen das Passanten-Defilee.

Gorges du Verdon

Pont du Gard, Avignon, Aiques-Mortes, Les Baux: Der Wochenendausflug mit Übernachtung in einem Hotel führte uns in die Camargue. Leider konnten wir uns dem Pont du Gard nicht nähern, da zu dieser Zeit ein Film gedreht wurde. Zum Zeitpunkt unseres Besuches hatte es viele Artisten und Schauspieler in den Gassen von Avignon, wir besuchten die berühmte Pont St-Bénézet, welche sich im 17. Jh. der Fluss holte. Aiques-Mortes ist berühmt für seine vollständig erhaltene 11 m hohe Stadtmauer. Die 1600 m lange Mauer ist vollständig begehbar. Les Baux steht auf einem Felsen und wird heute von vielen Touristen besucht.

Pont du Gard

Cannes: Nebst dem Nachmittag und Abend des französischen Nationalfeiertages waren wir ein weiteres Mal in Cannes, mir gefällt das Flair dieses Ortes weil es normalerweise nicht die Schaustellung wie in St. Tropez ist.

Marseille: Die zweitgrösste Stadt Frankreichs besuchte ich alleine mit der Bahn. Ich fand die Stadt sehr lebhaft und weit schöner als man durch ihren schlechten Ruf vermuten lässt. Natürlich besuchte ich die Notre-Dame-de-la-Garde die hoch auf einem Hügel liegt, dort gibt es einen herrlichen Ausblick auf die Stadt.

Schulausflüge der ELFCA

Port Grimaud und St. Tropez: Port Grimaud ist eine Retortenlagunenstadt, diese muss man nicht besucht haben. Das Beste an St. Tropez finde ich die Strände, zudem scheinen einige Strände besser vom Wind geschützt zu sein als beispielsweise in Hyères. Ein einmaliger Besuch des Hafens genügt für die Beobachtung der Reichen, die auf ihren Schiffen gesehen werden wollen.

Ausflüge ausgehend von Nizza

Nizza war mein Ausgangspunkt für den Besuch der östlichen Côte d'Azur. Die Grossstadt hat eine schöne Altstadt. Auf dem Colline du Château ergibt sich ein guter Ausblick auf die Stadt.

Monte Carlo / Monaco: Dort machte ich einen Abstecher in den Fürstenpalast von Monaco. Für mich bleibt unverständlich, warum das Steuerparadies mehr reiche Leute anzieht, als das unschöne Konglomerat von Hochhäusern und Strassen diese abschreckt.

Menton: Nach dem Betonexzessen von Monte Carlo, wirkt Menton sehr entspannend. Menton ist klimatisch der wärmste Ort im Winter an der Côte d'Azur.

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