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In diesem Jahr folgte meine zweite Reise nach Südamerika. Nach einigen Monaten Aufenthalt in Südamerika flog ich direkt von Buenos Aires nach Kapstadt/Südafrika, um dieses Land ein bisschen kennen zu lernen. Der Rückflug nachhause erlaubte mir, noch einige Tage in London zu verbringen.

Danach folgte noch ein 3-monatiger Sprachaufenthalt in Frankreich.

Reisevorbereitung

Ausser den Kontinentalflügen, dem Varig-Brasil-Airpass und dem Flug von Puerto Iguaçu nach Buenos Aires, hatte ich keine spezielle Routenplanung vorgenommen. Natürlich gehörte der Besuch beim Tropenarzt einige Wochen vor der Abreise zur Reisevorbereitung.   

Reiseführer

Für Südafrika hatte ich folgende Reiseführer und Bildbände:

  • South Africa, Lesotho & Swaziland, Lonely Planet, 1st edition
  • Globetrotter Travel Guide to South Africa, New Holland, 1st edition
  • Zauber und Schönheit grandioser Landschaften, Das Beste

Für Argentinien, Brasilien und Chile hatte ich folgende Reiseführer und Bildband:

  • Argentina pais de maravillas, Federico B. Kirbus
  • Brasilien, APA Guides, 1995
  • Chile, APA Guides, 1995
  • South America, Lonely Planet, 5th edition

Transportmittel

Ich wollte diese Reise ohne Mietauto schaffen. In Brasilien und Argentinien waren einige Distanzen zwischen meinen gewählten Destinationen zu gross, um diese auf dem Landweg zu bewältigen. In Chile und Argentinien sind die öffentlichen Busse mehrheitlich pünktlich und bequem, zudem ist das Netz der Verbindungen hervorragend. Es gab mir auch immer wieder die Gelegenheit mit den Einheimischen in das Gespräch zu kommen, die Argentinier, Chilenen und Brasilianer haben sich als sehr kommunikativ erwiesen.

Süd Amerika

Auf Grund eines Fluglotsenstreikes in Frankreich am 8. Dezember 1995 startete der Flieger von Zürich nach Rio de Janeiro mit einigen Stunden Verspätungen.

Hugo Graf Reisen 1995/1996 Südamerika
Brasilien

Reisevorbereitung

Ich kaufte mir in Vorbereitung zu dieser Reise ein Varig-Brasil-Airpass, dieser beinhaltet fünf Innlandflüge. Die Flüge hatte ich schon vor dem Reiseantritt mit Terminen gebucht, um nicht vor ausgebuchten Flugzeugen zu stehen.

Leute

Ich habe die Brasilianer gegenüber einigen anderen Bewohnern von Südamerika als sehr einsatzfreudig und mit einer positiven Zukunftsstimmung wahrgenommen. Leider gibt es schon erhebliche Unterschiede zwischen der spanischen und portugiesischen Sprache, mein Spanisch wurde wahrscheinlich oft verstanden, jedoch konnte ich oftmals die portugiesische Antwort nicht interpretieren.

Essen

Das Essen ist sehr reichhaltig und vielseitig und über die Menge einer Mahlzeit konnte ich mich nie beklagen. Die herrlichen Sorbets und Eiscremes aus tropischen Früchten und der schwarze, köstliche in kleinen Tassen servierte Kaffee bleiben in bester Erinnerung.

Rio de Janeiro

Diese Stadt liegt wirklich an einem der schönsten Flecken auf unserer Erde. Sicherlich kann darüber gestritten werden, ob die Stadt selbst schön ist, für mich bleibt dieses Stück Land zwischen den Granitgipfeln mit den langen Sandstränden unvergesslich. Vor dem Besuch dieser Stadt hatte ich immer das Gefühl, das ich einen sehr schnellen Laufschritt habe, an der Promenade der Copacabana musste ich erkennen, dass es Menschen gibt, die noch viel schneller gehen. Ich hatte vorher und auch nicht danach irgendwo soviel Körperkult beobachtet, wie an den beiden Stränden von Copacabana und Ipanema. An einem Sonntag bleibt einem Mitteleuropäer an diesen Stränden nur noch das grosse Erstaunen über die durchtrainierten Körper, die sich bei unterschiedlichen Spielen anmutig bewegen.

Einen Ausflug auf den Cocovado mit der 3.7 km langen Corcovado-Eisenbahn ist sehr empfehlenswert. Oben steht die 30 m hohe Christusstatue, eines der Wahrzeichen von Rio, zudem ist dies ein hervorragender Aussichtspunkt, mit gutem Blick auf den Zuckerhut, die Strände und dem fantastischen Tijuca-Wald.

Nun ein Ausflug auf den Pão de Açúcar (Zuckerhut) darf natürlich nicht fehlen. Die Gondeln brachten mich mit einem Zwischenstopp auf dem Morro da Urca in einigen Minuten auf den bekannten Aussichtspunkt.

Salvador da Bahia

Die Altstadt ist sehenswert und die schönen Strände sind sehr einladend.

Manaus

Vielleicht hätte ich meiner Reiseberatung besser über die Schulter schauen sollen. Die Reisedauer von Salvador nach Manaus betrug 9:25 Stunden mit 6 Stopps. Die Ankunft war um Uhr 3.10 morgens, wobei auch um diese Zeit die Agenten der Dschungeltour Unternehmen schon ihre Präsenz am Flughafen markierten. Ich machte eine Bootstour auf dem Amazonas, damit bekam ich nur einen kleinen Einblick in den Dschungel. Jedenfalls genügte die Zeit nicht, um mich an das Schlafen in einer Hängematte zu gewöhnen.

Brasília

Die Hauptstadt von Brasilien muss nicht unbedingt besucht werden, diese Stadt würde ich im Nachhinein aus dem Reiseprogramm streichen.

São Paulo

Nach dem Besuch dieser Stadt wusste ich, wo das wirtschaftliche Zentrum Brasiliens liegt. Für den Touristen gibt es sicherlich Interessanteres als die beiden Städte São Paulo und Brasília.

Iguaçu-Wasserfälle

Ich verliess São Paulo am Silvester 2005 für die wohl schönsten Wasserfälle der Welt, der Flugzeugpilot schenkte uns zur Feier des Tages eine Schleife über den Wasserfällen. Insgesamt 275 Wasserfälle donnern mit einer durchschnittlichen Fallhöhe von 75 m über die Breite von ca. 3 Km den Abgrund hinab. Die Iguaçu-Wassfälle gehören zum gleichnamigen Nationalpark, der zur Hälfte zu Argentinien und zu andern zu Brasilien gehört. Der subtropische Wald und die ursprüngliche Atmosphäre machen diese Wasserfälle zu einem unvergesslichen Naturschauspiel. Für mich der Schönste der berühmten grossen Wasserfälle dieser Welt.

Iguaçu-Wasserfälle

Ausfluge nach Paraguay - Ciudad del Este

Einen Ausflug von Foz do Iguaçu nach Ciudad del Este wollte ich mir nicht entgehen lassen. Die zweitgrösste Stadt von Paraguay ist vorwiegend ein Einkaufs- und Handelszentrum. Viele Argentinier und Brasilianer decken dort ihren Bedarf an elektronischen Geräten. Der Grenzübergang zwischen den beiden Ländern war sehr belebt.

Argentinien und der Süden von Chile

Chile und Argentinien sind die zwei Wohlfühlländer in Südamerika. Ich fühlte mich immer sehr sicher und hat auch in der Nacht keinerlei Angst. In Argentinien waren die Touristenbüros wirklich erste Klasse, ich wurde immer mit sehr viel Informationsbroschüren eingedeckt.

Puerto Iguaçu

Puerto Iguaçu ist die schönere Alternative zu Foz do Iguaçu, wobei es auch hier um den Besuch der Wasserfälle geht. Es macht sehr viel Sinn, die Wasserfälle von beiden Ländern zu besuchen. Ich habe mehr Aktivitäten in Argentinien entwickelt, um näher an die Wasserfälle zu kommen, hingegen bietet Brasilien mehr den Rundblick.

Buenos Aires

Das Flugzeug brachte mich von Puerto Iguaçu nach Buenos Aires. Buenos Aires ist eine moderne Stadt mit einem sehr ausgeprägten Nachtleben. Es hat sehr viele gefällige Cafés und es ist normal das Abendessen um 22:00 Uhr einzunehmen. Mit meiner Cousine, die in Buenos Aires aufgewachsen ist, besuchten wir verschiedene sehenswerte Stadtteile wie San Telmo, La Boca usw.

Ushuaia und Tierra del Fuego

Nach 8 warmen Tagen in Buenos Aires reiste ich per Flugzeug in das etwa 2500 km südlichere gelegene Ushuaia. Ich besuchte den Nationalpark Tierra del Fuego für eine Wanderung. Nach drei Tagen kalten und sehr wechselhaften Wetter war ich froh die südlichste Stadt der Welt, wo es Schweizer Schokolade zu kaufen gab, zu verlassen.

Nationalpark Los Glaciers

Mit dem Kleinflugzeug ging es von Ushuaia nach El Calafate, dem Zentrum für die Ausflüge in den Nationalpark Los Glaciers.

Upsala-Gletscher

Die Tagesexkursion auf einem Katamaranschiff bringt die Touristen vorbei an treibenden Eisbergen nahe an die Gletscherzunge. Die Eismassen des Upsala erstreckt sich nahezu über eine länge von 60 km hinunter zum Lago Argentino, er ist mit einer Fläche von 595 km² damit auch der grösste Gletscher des Parks.

Perito Moreno-Gletscher

Die Hauptsehenswürdigkeit des Nationalparks ist der berühmte Perito Moreno Gletscher. Das Schieben der Eismassen wird durch ein ständiges Knacken und Krachen begleitet. Die Gletscherzunge ragt über 60 Meter hoch aus dem Lago Argentino heraus.

Perito Moreno-Gletscher

Puerto Natales

Mit dem Bus ging es von El Calafate über schlechte Strassen nach Puerto Natales. Die kleine Stadt war für mich der Ausgangspunkt für Exkursionen in die beide Nationalparke Torre del Paine und Balmaceda.

Monte Balmaceda & Serrano Gletscher

Die ganztägige Bootsfahrt führte zu den beiden Gletschern Balmaceda und Serrano. Die Fahrt führt durch den Fjord Ultima Esperanza, welcher im Nationalpark Monte Balmaceda liegt. Am Ende des Fjords, nach 4 Stunden, legte das Boot an und es ging zu Fuss ca. 1 km durch den unberührten subantarktischen Wald bis an den Fuss des Serrano Gletschers.

Nationalpark Torres del Paine

1959 wurde dieser Park gegründet und 1978 von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt. Der gut erschlossene Nationalpark ist durchzogen von Bergen, Gletschern, Seen und Fjorden. Die vielfältige Landschaft ist ein grosser Anziehungspunkt für Wanderer, Bergsteiger und Gletschertouristen.

Nationalpark Torres del Paine

Punta Arenas

Mit dem Bus ging es von Puerto Natales nach Punta Arenas, die Stadt steuerte ich nur an, damit ich die Distanz nach Puerto Montt mit dem Flugzeug überwinden konnte. Ich hatte dort nur eine Übernachtung.

Puerto Montt und Puerto Varas

Einen Tag verbrachte ich sportlich mit einem Mietfahrrad in der Gegend Puerto Varas und dem Lago Llanquihue.

Cruce de Lagos von Puerto Montt nach San Carlos de Bariloche

Es ist sicher die bequemste und schönste Reiseroute zwischen Chile und Argentinien. Die Andenüberquerung wird per Schiff und Bus absolviert. Leider war das Wetter am ersten Tag sehr schlecht und wir sahen nur wenig von der herrlichen Umgebung. Umso mehr konnten wir die Schönheit der Natur am zweiten Tag bestaunen.

San Carlos de Bariloche

Ich war 6 Tage in Bariloche und fühlte mich ein bisschen wie in der Schweiz. Nachdem ich in Chile nur in Genuss von schlechten oder mittelmässigen Wetter kam, hatte ich in Bariloche Postkartenwetter, was die Abreise umso schwerer machte. Bariloche ist eine viel besuchte Destination für Sommer- und Wintertouristen. Ich machte einige Ausflüge:

Isla Victoria und Bosque de Arrayanes: Der Nationalpark Los Arrayanes liegt auf der Halbinsel Quertrihué. Der zimtfarbene Arrayanbaum wird zwischen 10 und 15 m hoch, speziell ist seine glatte Rinde, welche sich kalt anfühlt.

Cerro Catedral: Mit der Seilbahn kommt man auf den nur 1405 m hohen Hügel, der Ausblick auf den Lago Nahuel Huapi ist den Ausflug wert.

Cerro Catedral: Es ist das wichtigste Skigebiet in Südargentinien. Ich machte in dieser Gegend einen Wandertag, die Aussicht auf die vielen Seen und die Berge war wunderschön.

Ausflug Cerro Tronador und Alerces: Gut in Erinnerung habe ich den Gletscher Manso oder besser bekannt als Ventisquero Negro, er unterscheidet sich von den meisten Gletscher durch seine schwarze Farbe.

Mendoza

Eine ruhige und schön gepflegte Stadt im zentralen Westen am Rande der Andenkordillere.

Ausflug Alta Montaña: Diese Tagestour gewährt einen Blick auf den Cerro Aconcagua, mit 6962 m Höhe der höchste Berg Amerikas. Weiter im Programm ist der Besuch der Puente del Inca (Brücke der Inkas), die Brücke entstand durch natürliche Erosion. Im weitern ging es von Las Cuevas hinauf zur Statue Christo Redentor auf die Höhe von zirka 4000 m.

Nördlich von Mendoza

Ich war anfangs Februar in San Juan, leider bereisen nur wenige Touristen in dieser Zeit die Gegend nördlich von Mendoza. Ich habe sehr viele argentinische Touristen im Süden von Argentinien angetroffen, wahrscheinlich bereist man den die Gegend San Juan und den Nordwesten besser nicht im argentinischen Sommer. So musste beispielsweise der Ausflug in das Valle de la Luna (Ischigualasto) mangels touristischer Nachfrage ausfallen und ein Mietauto hatte ich für diese Reise nicht vorgesehen. Die Zeit war auch ziemlich knapp, da ich länger in Buenos Aires und Bariloche verweilte als geplant. Ich würde den Norden gerne nochmals bereisen, ich habe sicherlich viele schöne Landschaften nicht gesehen, zudem fehlt mir die Fahrt im berühmten Tren a las nubes.

Salta

Die Stadt hat einige Bauten aus der Kolonialzeit, sonst fand ich sie nicht besonders. Einem Ausflug mit der Gondelbahn auf den Cerro San Bernardo konnte ich nicht widerstehen.

San Salvador de Jujuy

Dort gab es keine Sehenswürdigkeiten, es war für mich nur die Ausgangsbasis für einen Ausflug in den Norden und dem Besuch der Termas de Reyes. Nach dem Ausflug in den Norden kehrte ich dort zurück, für den Rückflug nach Buenos Aires.

Tilcara und Humahuaca

Tilcara liegt auf 2450 m Höhe in einer vielfarbigen Gebirgslandschaft. Ich besuchte die Ausgrabungen am Pucará. Landschaftlich ist diese Gegend sehr schön, ich nahm den öffentlichen Bus bis nach Humahuaca.

Südafrika

Ich hatte bis zu diesem Zeitpunkt noch keinen Fuss auf den afrikanischen Kontinent gesetzt. Die Wahl von Südafrika als mein erstes Reiseziel in Afrika begründet sich in der guten touristischen Infrastruktur zudem gewann im Jahre 1994 der African National Congress (ANC) die ersten demokratischen Wahlen Südafrikas. Ich bin ein Bewunderer von Nelson Mandela, er hatte es ohne Bürgerkrieg geschafft, das Land in ein neues Zeitalter zu führen.

Meine Eindruck von Südafrika

Nach fast einem Monat in diesem Land war ich glücklich dieses verlassen zu können. Ich habe mich dort nur vereinzelt und sehr kurzzeitig wohlgefühlt. Bis heute habe ich kein Land bereist, wo der Unterschied zwischen Reich und Arm so ausgeprägt ersichtlich ist. Vielerorts haben die Häuser der Bessergestellten elektrische Zäune. Mit der Ausnahme von Durban, waren alle Städte ab 7:00 Uhr abends in der nähe der Zentren wie ausgestorben. Die Weissen bewegten sich vornehmlich im eigenen Auto, in Durban war ich beispielsweise einmal per Fuss zu einem Einkaufszentrum unterwegs. Ich sah keinen einzigen Weissen während dieses Spaziergangs, aber im Einkaufszentrum waren ausschliesslich Weisse. Die Häufigkeit von Mercedes und BMWs war sehr hoch, die Villen teilweise unwahrscheinlich imposant, daneben sah ich im Township Behausungen bestehend aus Wellblechhütten und Pappkartons. Dass der Mensch einige Mühen hat, den Reichtum zu teilen verstehe ich, aber das ein kleiner reicher Bevölkerungsteil so ignorant gegenüber den vielen Armen Mitbürgern sein kann, bleibt mir unverständlich. Ich habe fast nie Schwarze und Weisse zusammen beobachtet, sie waren meistens unter sich, wahrscheinlich wird es einige Generationen brauchen, um die Apartheid auch geistig zu überwinden.

Ich habe mit vielen anderen Touristen gesprochen, diese haben die oben erwähnten Gegebenheiten weniger drastisch wahrgenommen. Es gibt daher keinen Grund Südafrika nicht zu bereisen.

Cape Town

Mein Flug von Buenos Aires brachte mich nach Kapstadt an der Südspitze Afrikas. Die Stadt hat wie Rio de Janeiro eine hervorragende Lage, für mich ist es mit Abstand die schönste Grossstadt Südafrikas. Es gibt einige interessante Ausflugsziele wie Kap der Guten Hoffnung oder mit der Seilbahn auf den Tafelberg und nicht zu vergessen der Ausflug in das Weinbaugebiet. Natürlich kann man sich auch an den vielen Stränden wie Clifton, Camps Bay usw. erholen. Leider erlischt das Leben im Zentrum schon am frühen Abend und ein Teil des Nachtlebens spielt sich an der Victoria & Alfred Waterfront ab.

Cape Town  

Stellenbosch

Mit einer Tour von Cape Town besuchte ich die Stadt Stellenbosch, eine Weinbau-Region, die am Cap liegt.

Mit der Dampflokomotive von George nach Knysna

Einen Teil der Garden Route absolvierte ich auf der 67 Kilometer langen Eisenbahnstrecke. Der Choo-Tjoe ist die letzte fahrplanmässige Dampflokomotive in Südafrika, die ihre Fahrgäste zumeist direkt hinter dem ersten Dünnenkamm parallel zur Küste von George nach Knysna transportiert.

Dampflokomotive von George nach Knysna

Port Elizabeth

Über die fünf grösste Stadt Südafrikas gibt es nicht sehr viel Erwähnenswertes.

Durban

Es ist das Mekka der sonnenhungrigen Touristen. Es war für mich die lebendigste Stadt in Südafrika, zudem gab es dort auch ein Nachtleben. Ich machte eine Vallay of Thousand hills tour, diese beinhaltete auch den Besuch des Phe-Zulu-Village. Dort erfuhr ich einiges über traditionelle Zulubräuche und konnte einer Zulutanz Performance beiwohnen.

Johannesburg

Mein Ziel war es, den Krüger National Park von Johannesburg aus zu besuchen. Ich erreichte Johannesburg am frühen Morgen mit der Bahn. Ich suchte sofort eine Unterkunft und buchte eine Tour in den Park. Die Tour startete erst in drei Tagen, daher hatte ich einige auszufüllende Tage in Johannesburg. Unter anderem wollte ich auch das Zentrum der Stadt sehen, dort gab es damals nicht viel zu sehen. Zudem hatte ich ein ziemlich ungutes Gefühl bezüglich der Gefährlichkeit. Dieses Gefühl hatte ich immer wieder in dieser Stadt, trotzdem gibt es einiges Sehenswertes in der nahen oder weiteren Umgebung.

Golden Reef City

Der südlich von Jo’burg gelegene Themenpark Gold Reef City ist durchaus einen Besuch wert. Es gab mir einen Einblick in das Leben während der Epoche der ersten Goldfunde. Natürlich hatte es auch viele Restaurants mit einem breiten Angebot an Unterhaltung.

Soweto

Die Township-Tour durch Soweto gab mir die Möglichkeit das Leben der armen schwarzen Bevölkerung aus der Nähe zu sehen. Es war aber auch eine Erfahrung über die Ignoranz der besitzenden Menschen, einige Tourteilnehmer waren offenbar durch das, was sie sahen, nicht sehr berührt. Während einer Tourpause diskutierten, einige über die Höhe der Steuerprozente, welche ihre Staaten von ihnen verlangten.

Pretoria

Dies war ein weiterer Ausflug, welche ich von Jo’burg unternahm. Den Hinweg mit der Bahn und der Rückweg per Bus. Dort besuchte ich das Union Building und den angrenzenden Park.

Krüger National Park

Es war das absolute Highlight meiner Südafrikareise. Wir sahen unter vielen anderen Tieren auch die big five. d.h. Büffel, Elefanten, Löwen, Leoparden und Nashörner. Der Park verfügt eine hervorragende Infrastruktur mit meistens geteerten Strassen. Die Unterbringung war in kleinen Chalets mit Air Conditioner, Tusche, Toilette und Kühlschrank. Die kurze 3-tägige Tour war ein voller Erfolg, ich kann diesen Park sehr empfehlen.

London

Mit Paris und New York gehört sie für mich zur Gruppe der Städte, welche ein unbeschreibliches Angebot an Attraktivitäten und Unterhaltung bieten. In dieser Stadt gibt es hervorragende Museen und ein vielfältiges Abendprogramm.

  • The Tower of London: Gut erinnern kann ich mich an die stimmgewaltigen Wachen, umgangssprachlich Beefeaters genannt. Die Kronjuwelen waren für mich das Highlight.
  • St Paul's Cathedral: Die Kathedrale hat ein sehenswertes Interior.
  • Tower Bridge: Sicherlich eine der schönsten alten Brücken der Welt, zudem mit einem herrlichen Ausblick auf London.
  • Madame Tussaud's: Einmal im Leben, ist so ein Wachsfigurenkabinett reizvoll.
  • Westminster Abbey: Sowohl innen wie auch aussen sehr sehenswert.
  • Britisch Museum: Die kulturgeschichtliche Sammlung aus der gesamten Welt von unterschiedlichen Epochen machte dieses Museum für mich unvergesslich.

Fotos

Die Fotos von Rio de Janeiro, San Salvador de Bahia und Manaus wurden auf alten Filmen aufgenommen, welche nicht mehr entwickelt werden konnten. Schade das wir keine Fotos der beiden schönen Städte und dem Amazonas haben. In London habe ich bewusst keine Fotos gemacht.