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Meine Reise führte mich 96 Tage durch Florida, Costa Rica, Peru, Chile und Bolivien.

Reiseführer

Für Florida:

  • Florida, Stefan Loose Verlag, Mick Sinclair, 1999

Für Costa Rica:

  • Costa Rica, Reise Know How, 1997
  • Costa Rica, APA Guides, 1996

Für Südamerika:

  • South America, lonely planet, 1977
  • Peru APA Guides, 1996

Florida - USA

Ich besuchte Florida zum zweiten Mal, dabei verbrachte ich eine der zwei Wochen in Miami Beach. Nur während der ersten Woche hatte ich ein Mietwagen und fuhr damit 984 Meilen.

Orlando

Ich besuchte jemanden und zusammen ging es in das Disney-MGM Studio.

Disney-MGM Studios (Tag 1): Nach sechs Jahren kann ich mich nur sehr lückenhaft an diesen Themenpark erinnern. An was ich mich erinnere, ist der Tower of Terror und die erstklassige Laser- und Lichtschau am Abend.

Universal Studios Florida (Tag 2): Hier kann ich mich an einiges mehr erinnern, wie beispielsweise an die Terminator 2 3-D Vorstellung oder auch die Zeitreise in Back to the Future. Mich hat dieser Themenpark viel mehr gefallen als die Disnay-MGM Studios.

Wet'n Wild (Tag 3): Wasserpark mit unterschiedlichen Rutschen mit verschiedenen Gefällen für Einzelpersonen oder auch Gruppen. Ich hatte sehr viel Spass.

Keys

Bei meinem ersten Besuch 1989 in Florida hatte ich ein Mietauto mit limitierten Meilen, daher verzichtete ich damals auf die Fahrt nach Key West. So freute ich mich umso mehr, den langen Weg nach Key West unter die Räder zu nehmen. Ich wurde nicht enttäuscht, die Atmosphäre ist sehr speziell. Ein Fahrrad eignet sich gut für die Erkundung von Key West. Ich muss aber auch anmerken, dass es viele Touristen hat und das Preisniveau dementsprechend hoch ist.

Bei der Rückfahrt machte ich einen Halt beim John Pennekamp Coral Reef State Park. Ich genoss einen Ausflug mit einem Glasbodenboot.

Miami

Das Zentrum Miami hat wenig Charakter, und daher genügt ein Kurzaufenthalt. Ich konzentrierte mich mehr auf South Beach und Key Biscayne.

Links

Wet'nWild Orlando

Costa Rica

Warum Costa Rica

Costa Rica ist bekannt für seine vielfältige Landschaft und Lebensräume auf kleinem Raum. Die fassettenreiche Fauna und Flora wird teilweise mit Reservaten und Nationalparke geschützt. Die zahlreichen schönen Strände und das von Vulkan geprägte Bergland wirkten sehr anziehend auf mich. Die Ticos, wie sich die Bevölkerung von Costa Rica selbst bezeichnet ist sehr sympathisch.

4 Wochen Spanischunterricht in Quepos

Nach der Ankunft in San José ging die Reise am nächsten Tag mit dem Bus nach Quepos. Dort erfreute ich mich nach Quito 1992 zum zweiten Mal einen Sprachunterricht in Spanisch. Nach zwei Wochen war ich noch der einzige Schüler der Escuela del Pacifico. Zum ersten Mal musste ich aus hygienischen Gründen die Homestay-Familie wechseln, wobei sich schon meine Vorgängerin negativ über diese Unterbringung bei der Schule äusserte.
Die zweite Homestay-Familie war gut und ich blieb von nächtlichen Kakerlaken-Besuche befreit. Meine Freizeit verbrachte ich öfters am Strand von Playa Espadilla Sur oder an einem der Strände von Nationalpark Manuel Antonio. Wer gerne wie ich Kaffee trinkt, sollte unbedingt eines der Cafés Milagro in dieser Gegend aufsuchen, es ist schlicht köstlich und oftmals haben sie auch sehr delikates Gebäck.

Liberia für die beiden Nationalparke Ricón de la Vieja und Santa Rosa

Die ruhige Stadt Liberia empfand ich als sehr gefällig, zudem war das trockenheisse Klima eine herrliche Abwechslung.

Ricón de la Vieja: Der Nationalpark um den aktiven Vulkan Ricón de la Vieja hat unterschiedliche Vegetationszonen, wobei ich mich mehr im feuchten Regenwald bewegte. Die Wanderung Las Pailas mit dem Fumarolen und kochenden Schlammtümpeln stand als Erstes auf meinem Programm. Als Zweites machte ich mich auf dem Weg zur Laguna Azul ohne diese je erreicht zu haben. Nun als Letztes versuchte ich es noch mit dem Aufstieg zum Rincón de la Vieja, es hatte den ganzen Tag über geregnet und desto näher ich dem Ziel kam umso mehr entwickelte sich der Wanderweg zu einem kleinen Bach. Aus Zeitgründen brach ich den Aufstieg ab.

Ricón de la Vieja

Santa Rosa: Ich konnte es kam glauben, den Tag zuvor wanderte ich 7 Stunden im Regen in einem feuchten Regenwald und nun stand ich etwa zirka 20 km Luftlinie von Ricón de la Vieja entfernt in einem Trockenwald. Es wurde unglaublich heiss und nun spürte ich die Folgen des Vortages sowohl physisch wie auch psychisch, ich legte mich im Schatten auf eine Bank und ruhte mich aus.

Santa Elena für das Monteverde-Privatreservat

Santa Elena liegt zwischen 1330-1530 m. ü. M. und ist der Ausgangspunkt für die Exkursion in das Monteverde-Reservat. Das Reservat ist ein tropischer Nebelwald mit zirka 2500 Pflanzenarten. Den berühmten und prächtigen Quetzal konnte ich während meines Aufenthaltes nicht sichten.

Tortuguero

In San José buchte ich einen Ausflug nach Tortugero. In dieser Tour besichtigten wir auch eine Bananenplantage und machten eine Bootsfahrt zum bekannten Tortuguero Nationalpark. Schildkröten konnte wir keine beobachten, trotzdem sahen wir einige sehr aussergewöhnliche Tiere.

Bananenplantage Costa Rica

San José

Die Stadt San José ist keine Schönheit, trotzdem verweilte ich einige Tage dort, um beispielsweise Kurzausflüge zu machen. Unter dem Plaza de la Cultura gibt es das eindrückliche Goldmuseum (Museo del Oro) mit Schmuck- und Kulturgegenständen aus Gold.

Einen Ausflug führt mich zu den Thermalquellen Tabacon mit Blick zum Vulkan Arenal, leider war der Vulkan an diesem Tag etwas zurückhaltend.

Peru, Nordchile und Bolivien

Von San José flog ich nach Lima für eine grossartige Rundreise mit vielen Highlights.

Hugo Graf Reisen 2000 Reiseroute Peru Nordchile und Bolivien

Lima

In Lima startete und beendete ich meine Tour. Ich besuchte die Altstadt und kaufte vor meinem Abflug die Souvenirs. Ich hatte meine Übernachtungsmöglichkeit in Miraflores Viertel gefunden. Als einziges Museum besuchte ich Museo de Oro del Peru.

Museo de Oro del Peru

In diesem Goldmuseum werden einige Tausend Gegenstände der Nasca-, Moche-, Chimu- und Inka-Kultur ausgestellt. Fast noch beeindruckender ist die immense Sammlung von Waffen aus der ganzen Welt und die Stoffe aus der Prä-Inka-Kultur.

Pisco und Parque Nacional Paracas

Ich besuchte Pisco auf Grund des Paracas-Nationalparkes, dort gibt es Seelöwen, Pelikane, Seevögel und Pinguine in Hülle und Fülle zu sehen.

Nazca

Las Lineas de Nazca sind weltbekannt. Die Zeichnungen und Linien auf dem Wüstenboden haben enorme Ausmasse und sind nur aus der Luft gut erkennbar. Ich stieg in Nazca, glücklicherweise mit leerem Magen, in ein kleines Sportflugzeug um einen Teil der Zeichnungen aus der Luft zu sehen.

Arequipa und Colca Canyon Tour

Die schöne Stadt liegt 2325 m. ü. M. und ist umgeben mit herrlichen Bergen wie beispielsweise dem Vulkan El Misti.

Die zweitägige Tour zum Colca Canyon startete früh am Morgen und führte uns hinauf nach Chivay. Ich bekam starkes Kopfweh und verzichtete auf das Nachtessen, der am Nachmittag eingenommene Coca-Tee gegen die Höhenkrankheit verfehlte seine Wirkung. Am nächsten Morgen fühlte ich mich wieder gut und konnte die Besichtigung des Cola Canyon geniessen. Leider war uns die Sicht in die Tiefe des Canyons wegen eines Nebelmeeres versperrt.

Arica

Mit Colectivo gelangte ich von Tacna, Peru nach Arica, Chile. Nun war ich schon das dritte Mal in Chile, für mich eines der "funktionierenden" Länder in Südamerika. Arica ist für Touristen nichts Besonderes.

Parque Nacional Lauca

Uns blieb das Wetterglück an diesem Tag versagt, daher konnten wie die 6000er-Vulkane nicht sehen. Wir beobachteten einige Guanacos.

San Pedro de Atacama

Es ist die Oase der Atacama Wüste und liegt auf 2440 m. ü. M. Der Ort ist sehr touristisch, auch weil er der Ausgangsort für verschiedene organisierte Ausflüge ist.

Valle de la Luna: Mit einem Mietfahrrad besuchte ich diese Mondlandschaft mit den Steinformationen.

Salar de Atacama: Ein organisierter Ausflug brachte uns an den Nordrand des zirka 50 km südlich von San Pedro liegenden Salzsee.

Salar de Atacama

El Tatio Geysers: Diese Tour für die Besichtigung des Geysirs startet bereits 4 Uhr morgens. Nach einer Fahrt von 95 km und einem Aufstieg auf 4300 m. ü. M kann man einem faszinierenden Schauspiel von Wasser-, Dampf und Schlammballett beiwohnen. Danach ging es zu den Puritama Thermen, wo wir vergnüglich baden konnten.

Tour San Pedro - Uyuni

Die einmalige 3-tägige Geländewagentour führte uns von San Pedro de Atacama in das Altiplano nach Uyuni. Bei dieser Tour werden mehrere Lagunen, wie beispielsweise Laguna Verde passiert doch der Höhepunkt bildet die Fahrt auf dem grössten Salzsee, dem Salar de Uyuni, der Welt. Während der Fahrt auf dem Salzsee wurden wir zuerst richtig geblendet und sahen plötzlich mehrere Inseln auftauchen, wir machten einen mehrstündigen Stopp an der Isla de los Pecadores. Bei der Weiterfahrt nach Uyuni machten wir noch einen kurzen Stopp beim Hotel Playa Blanca, welches komplett aus Salzblöcken gebaut ist.

Volcan Licancabur

La Paz

Die geografische Lage von La Paz lässt den Besucher erstaunen. Der auf ca. 3600 m. ü. M. liegende Regierungssitz von Bolivien erstreckt sich nahezu über 1000 Höhenmeter.

Tiwanaku: Von La Paz machte ich eine Exkursion zu dieser Ruinenstätte der Prä-Inka-Kultur.

Rurrenabaque

Von La Paz flog ich mit TAM (Transport Aero Militar) nach Rurrenabaque für eine Jungletour. Nebst dem Ausgangsort für Jungle- und Pampas-Touren, ist es ein gemütlicher Ort am Río Beni mit einigen guten Restaurants.

Die Jungletour war OK.

Lago Titicaca

Der über 8000 km² grosse See liegt auf 3820 m. ü. M. und befindet sich im Grenzgebiet von Bolivien und Peru. Weiter ging es von La Paz nach Copacabana für die Tour auf dem Titicacasee. Die organisierte Schiffsrundfahrt führte auf die Isla del Sol und de la Luna.

Mit der Bahn von Puno nach Cuzco

Dies war die Gelegenheit zum ersten Mal auf dieser Reise die Bahn zu benutzten. Die Strecke Puno nach Cuzco führt durch das peruanische Hochland.
Cuzco das 3416 m. ü. M. liegt, ist ähnlich schön wie Arequipa und einmal mehr ist ein Plaza der Armas das Zentrum der Stadt.

Tour Pisac, Ollantaytambo, Chincheros: Von Cuzco gibt es organisierte Tagestouren nach Ollantaytabmo usw. Gut erinnere ich mich an Ollantaytambo, weil bei dieser Ruinenstätte die Stadtplanung der Inkazeit mit den Inka-Terrassen ersichtlich wird.

Mit der Bahn Cuzco - Machu Picchu - Cuzco

Um die Anhöhe vor Cuzco zu überwinden, macht die Bahn einige Spitzkehren, dabei bemerkte ich, je höher man stieg desto ärmer sind die Einwohner, ähnliches hatten wir schon in La Paz. Die mehr als 3-stündige Zugfahrt geht zuerst durch Nutzlandschaft und später durch das Urubambatal nach Aquas Calientes. Dort folgte der Umstieg in den Bus der zum Machu Picchu auf ca. 2300 m. ü. M. hochfährt. Schöner als die Inka Ruinenstadt selbst, fand ich ihre geografische Lage im Urubambatal. Zuerst hatten wir einen geführten Rundgang und danach bekamen wir noch ca. 1.5 Stunde zu unserer Verfügung. Ich nutzte die Zeit für den Aufstieg auf den Huayna Picchu.

Machu Picchu

Cuzco - Lima

Mit einem günstig Flug ging es von Cuzco zurück nach Lima. Dort hatte ich noch einen Tag für den Einkauf von Souvenirs.

Fotos

Meine Fotos

Die Reise führte mich nach Amerika, zuerst nach Florida/USA, danach verbrachte ich einige Zeit in Costa Rica unter anderem wollte ich mein Spanisch wieder auffrischen. Die Fortsetzung folgte mit meinem dritten Aufenthalt in Südamerika, diesmal im Süden von Peru und im Norden von Chile und Bolivien.

Nach meiner Rückkehr in die Schweiz war der Winter schon fast vorüber, trotzdem entfloh ich dem kühlen Klima nach den Kanarischen Inseln.

Im Sommer folgte einen Reise- und Sprachaufenthalt an der Côte d'Azur.

Mein Reisejahr schloss ich mit einem Sprachaufenthalt in Malta ab.

In diesem Jahr folgte meine zweite Reise nach Südamerika. Nach einigen Monaten Aufenthalt in Südamerika flog ich direkt von Buenos Aires nach Kapstadt/Südafrika, um dieses Land ein bisschen kennen zu lernen. Der Rückflug nachhause erlaubte mir, noch einige Tage in London zu verbringen.

Danach folgte noch ein 3-monatiger Sprachaufenthalt in Frankreich.

Reisevorbereitung

Ausser den Kontinentalflügen, dem Varig-Brasil-Airpass und dem Flug von Puerto Iguaçu nach Buenos Aires, hatte ich keine spezielle Routenplanung vorgenommen. Natürlich gehörte der Besuch beim Tropenarzt einige Wochen vor der Abreise zur Reisevorbereitung.   

Reiseführer

Für Südafrika hatte ich folgende Reiseführer und Bildbände:

  • South Africa, Lesotho & Swaziland, Lonely Planet, 1st edition
  • Globetrotter Travel Guide to South Africa, New Holland, 1st edition
  • Zauber und Schönheit grandioser Landschaften, Das Beste

Für Argentinien, Brasilien und Chile hatte ich folgende Reiseführer und Bildband:

  • Argentina pais de maravillas, Federico B. Kirbus
  • Brasilien, APA Guides, 1995
  • Chile, APA Guides, 1995
  • South America, Lonely Planet, 5th edition

Transportmittel

Ich wollte diese Reise ohne Mietauto schaffen. In Brasilien und Argentinien waren einige Distanzen zwischen meinen gewählten Destinationen zu gross, um diese auf dem Landweg zu bewältigen. In Chile und Argentinien sind die öffentlichen Busse mehrheitlich pünktlich und bequem, zudem ist das Netz der Verbindungen hervorragend. Es gab mir auch immer wieder die Gelegenheit mit den Einheimischen in das Gespräch zu kommen, die Argentinier, Chilenen und Brasilianer haben sich als sehr kommunikativ erwiesen.

Süd Amerika

Auf Grund eines Fluglotsenstreikes in Frankreich am 8. Dezember 1995 startete der Flieger von Zürich nach Rio de Janeiro mit einigen Stunden Verspätungen.

Hugo Graf Reisen 1995/1996 Südamerika
Brasilien

Reisevorbereitung

Ich kaufte mir in Vorbereitung zu dieser Reise ein Varig-Brasil-Airpass, dieser beinhaltet fünf Innlandflüge. Die Flüge hatte ich schon vor dem Reiseantritt mit Terminen gebucht, um nicht vor ausgebuchten Flugzeugen zu stehen.

Leute

Ich habe die Brasilianer gegenüber einigen anderen Bewohnern von Südamerika als sehr einsatzfreudig und mit einer positiven Zukunftsstimmung wahrgenommen. Leider gibt es schon erhebliche Unterschiede zwischen der spanischen und portugiesischen Sprache, mein Spanisch wurde wahrscheinlich oft verstanden, jedoch konnte ich oftmals die portugiesische Antwort nicht interpretieren.

Essen

Das Essen ist sehr reichhaltig und vielseitig und über die Menge einer Mahlzeit konnte ich mich nie beklagen. Die herrlichen Sorbets und Eiscremes aus tropischen Früchten und der schwarze, köstliche in kleinen Tassen servierte Kaffee bleiben in bester Erinnerung.

Rio de Janeiro

Diese Stadt liegt wirklich an einem der schönsten Flecken auf unserer Erde. Sicherlich kann darüber gestritten werden, ob die Stadt selbst schön ist, für mich bleibt dieses Stück Land zwischen den Granitgipfeln mit den langen Sandstränden unvergesslich. Vor dem Besuch dieser Stadt hatte ich immer das Gefühl, das ich einen sehr schnellen Laufschritt habe, an der Promenade der Copacabana musste ich erkennen, dass es Menschen gibt, die noch viel schneller gehen. Ich hatte vorher und auch nicht danach irgendwo soviel Körperkult beobachtet, wie an den beiden Stränden von Copacabana und Ipanema. An einem Sonntag bleibt einem Mitteleuropäer an diesen Stränden nur noch das grosse Erstaunen über die durchtrainierten Körper, die sich bei unterschiedlichen Spielen anmutig bewegen.

Einen Ausflug auf den Cocovado mit der 3.7 km langen Corcovado-Eisenbahn ist sehr empfehlenswert. Oben steht die 30 m hohe Christusstatue, eines der Wahrzeichen von Rio, zudem ist dies ein hervorragender Aussichtspunkt, mit gutem Blick auf den Zuckerhut, die Strände und dem fantastischen Tijuca-Wald.

Nun ein Ausflug auf den Pão de Açúcar (Zuckerhut) darf natürlich nicht fehlen. Die Gondeln brachten mich mit einem Zwischenstopp auf dem Morro da Urca in einigen Minuten auf den bekannten Aussichtspunkt.

Salvador da Bahia

Die Altstadt ist sehenswert und die schönen Strände sind sehr einladend.

Manaus

Vielleicht hätte ich meiner Reiseberatung besser über die Schulter schauen sollen. Die Reisedauer von Salvador nach Manaus betrug 9:25 Stunden mit 6 Stopps. Die Ankunft war um Uhr 3.10 morgens, wobei auch um diese Zeit die Agenten der Dschungeltour Unternehmen schon ihre Präsenz am Flughafen markierten. Ich machte eine Bootstour auf dem Amazonas, damit bekam ich nur einen kleinen Einblick in den Dschungel. Jedenfalls genügte die Zeit nicht, um mich an das Schlafen in einer Hängematte zu gewöhnen.

Brasília

Die Hauptstadt von Brasilien muss nicht unbedingt besucht werden, diese Stadt würde ich im Nachhinein aus dem Reiseprogramm streichen.

São Paulo

Nach dem Besuch dieser Stadt wusste ich, wo das wirtschaftliche Zentrum Brasiliens liegt. Für den Touristen gibt es sicherlich Interessanteres als die beiden Städte São Paulo und Brasília.

Iguaçu-Wasserfälle

Ich verliess São Paulo am Silvester 2005 für die wohl schönsten Wasserfälle der Welt, der Flugzeugpilot schenkte uns zur Feier des Tages eine Schleife über den Wasserfällen. Insgesamt 275 Wasserfälle donnern mit einer durchschnittlichen Fallhöhe von 75 m über die Breite von ca. 3 Km den Abgrund hinab. Die Iguaçu-Wassfälle gehören zum gleichnamigen Nationalpark, der zur Hälfte zu Argentinien und zu andern zu Brasilien gehört. Der subtropische Wald und die ursprüngliche Atmosphäre machen diese Wasserfälle zu einem unvergesslichen Naturschauspiel. Für mich der Schönste der berühmten grossen Wasserfälle dieser Welt.

Iguaçu-Wasserfälle

Ausfluge nach Paraguay - Ciudad del Este

Einen Ausflug von Foz do Iguaçu nach Ciudad del Este wollte ich mir nicht entgehen lassen. Die zweitgrösste Stadt von Paraguay ist vorwiegend ein Einkaufs- und Handelszentrum. Viele Argentinier und Brasilianer decken dort ihren Bedarf an elektronischen Geräten. Der Grenzübergang zwischen den beiden Ländern war sehr belebt.

Argentinien und der Süden von Chile

Chile und Argentinien sind die zwei Wohlfühlländer in Südamerika. Ich fühlte mich immer sehr sicher und hat auch in der Nacht keinerlei Angst. In Argentinien waren die Touristenbüros wirklich erste Klasse, ich wurde immer mit sehr viel Informationsbroschüren eingedeckt.

Puerto Iguaçu

Puerto Iguaçu ist die schönere Alternative zu Foz do Iguaçu, wobei es auch hier um den Besuch der Wasserfälle geht. Es macht sehr viel Sinn, die Wasserfälle von beiden Ländern zu besuchen. Ich habe mehr Aktivitäten in Argentinien entwickelt, um näher an die Wasserfälle zu kommen, hingegen bietet Brasilien mehr den Rundblick.

Buenos Aires

Das Flugzeug brachte mich von Puerto Iguaçu nach Buenos Aires. Buenos Aires ist eine moderne Stadt mit einem sehr ausgeprägten Nachtleben. Es hat sehr viele gefällige Cafés und es ist normal das Abendessen um 22:00 Uhr einzunehmen. Mit meiner Cousine, die in Buenos Aires aufgewachsen ist, besuchten wir verschiedene sehenswerte Stadtteile wie San Telmo, La Boca usw.

Ushuaia und Tierra del Fuego

Nach 8 warmen Tagen in Buenos Aires reiste ich per Flugzeug in das etwa 2500 km südlichere gelegene Ushuaia. Ich besuchte den Nationalpark Tierra del Fuego für eine Wanderung. Nach drei Tagen kalten und sehr wechselhaften Wetter war ich froh die südlichste Stadt der Welt, wo es Schweizer Schokolade zu kaufen gab, zu verlassen.

Nationalpark Los Glaciers

Mit dem Kleinflugzeug ging es von Ushuaia nach El Calafate, dem Zentrum für die Ausflüge in den Nationalpark Los Glaciers.

Upsala-Gletscher

Die Tagesexkursion auf einem Katamaranschiff bringt die Touristen vorbei an treibenden Eisbergen nahe an die Gletscherzunge. Die Eismassen des Upsala erstreckt sich nahezu über eine länge von 60 km hinunter zum Lago Argentino, er ist mit einer Fläche von 595 km² damit auch der grösste Gletscher des Parks.

Perito Moreno-Gletscher

Die Hauptsehenswürdigkeit des Nationalparks ist der berühmte Perito Moreno Gletscher. Das Schieben der Eismassen wird durch ein ständiges Knacken und Krachen begleitet. Die Gletscherzunge ragt über 60 Meter hoch aus dem Lago Argentino heraus.

Perito Moreno-Gletscher

Puerto Natales

Mit dem Bus ging es von El Calafate über schlechte Strassen nach Puerto Natales. Die kleine Stadt war für mich der Ausgangspunkt für Exkursionen in die beide Nationalparke Torre del Paine und Balmaceda.

Monte Balmaceda & Serrano Gletscher

Die ganztägige Bootsfahrt führte zu den beiden Gletschern Balmaceda und Serrano. Die Fahrt führt durch den Fjord Ultima Esperanza, welcher im Nationalpark Monte Balmaceda liegt. Am Ende des Fjords, nach 4 Stunden, legte das Boot an und es ging zu Fuss ca. 1 km durch den unberührten subantarktischen Wald bis an den Fuss des Serrano Gletschers.

Nationalpark Torres del Paine

1959 wurde dieser Park gegründet und 1978 von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt. Der gut erschlossene Nationalpark ist durchzogen von Bergen, Gletschern, Seen und Fjorden. Die vielfältige Landschaft ist ein grosser Anziehungspunkt für Wanderer, Bergsteiger und Gletschertouristen.

Nationalpark Torres del Paine

Punta Arenas

Mit dem Bus ging es von Puerto Natales nach Punta Arenas, die Stadt steuerte ich nur an, damit ich die Distanz nach Puerto Montt mit dem Flugzeug überwinden konnte. Ich hatte dort nur eine Übernachtung.

Puerto Montt und Puerto Varas

Einen Tag verbrachte ich sportlich mit einem Mietfahrrad in der Gegend Puerto Varas und dem Lago Llanquihue.

Cruce de Lagos von Puerto Montt nach San Carlos de Bariloche

Es ist sicher die bequemste und schönste Reiseroute zwischen Chile und Argentinien. Die Andenüberquerung wird per Schiff und Bus absolviert. Leider war das Wetter am ersten Tag sehr schlecht und wir sahen nur wenig von der herrlichen Umgebung. Umso mehr konnten wir die Schönheit der Natur am zweiten Tag bestaunen.

San Carlos de Bariloche

Ich war 6 Tage in Bariloche und fühlte mich ein bisschen wie in der Schweiz. Nachdem ich in Chile nur in Genuss von schlechten oder mittelmässigen Wetter kam, hatte ich in Bariloche Postkartenwetter, was die Abreise umso schwerer machte. Bariloche ist eine viel besuchte Destination für Sommer- und Wintertouristen. Ich machte einige Ausflüge:

Isla Victoria und Bosque de Arrayanes: Der Nationalpark Los Arrayanes liegt auf der Halbinsel Quertrihué. Der zimtfarbene Arrayanbaum wird zwischen 10 und 15 m hoch, speziell ist seine glatte Rinde, welche sich kalt anfühlt.

Cerro Catedral: Mit der Seilbahn kommt man auf den nur 1405 m hohen Hügel, der Ausblick auf den Lago Nahuel Huapi ist den Ausflug wert.

Cerro Catedral: Es ist das wichtigste Skigebiet in Südargentinien. Ich machte in dieser Gegend einen Wandertag, die Aussicht auf die vielen Seen und die Berge war wunderschön.

Ausflug Cerro Tronador und Alerces: Gut in Erinnerung habe ich den Gletscher Manso oder besser bekannt als Ventisquero Negro, er unterscheidet sich von den meisten Gletscher durch seine schwarze Farbe.

Mendoza

Eine ruhige und schön gepflegte Stadt im zentralen Westen am Rande der Andenkordillere.

Ausflug Alta Montaña: Diese Tagestour gewährt einen Blick auf den Cerro Aconcagua, mit 6962 m Höhe der höchste Berg Amerikas. Weiter im Programm ist der Besuch der Puente del Inca (Brücke der Inkas), die Brücke entstand durch natürliche Erosion. Im weitern ging es von Las Cuevas hinauf zur Statue Christo Redentor auf die Höhe von zirka 4000 m.

Nördlich von Mendoza

Ich war anfangs Februar in San Juan, leider bereisen nur wenige Touristen in dieser Zeit die Gegend nördlich von Mendoza. Ich habe sehr viele argentinische Touristen im Süden von Argentinien angetroffen, wahrscheinlich bereist man den die Gegend San Juan und den Nordwesten besser nicht im argentinischen Sommer. So musste beispielsweise der Ausflug in das Valle de la Luna (Ischigualasto) mangels touristischer Nachfrage ausfallen und ein Mietauto hatte ich für diese Reise nicht vorgesehen. Die Zeit war auch ziemlich knapp, da ich länger in Buenos Aires und Bariloche verweilte als geplant. Ich würde den Norden gerne nochmals bereisen, ich habe sicherlich viele schöne Landschaften nicht gesehen, zudem fehlt mir die Fahrt im berühmten Tren a las nubes.

Salta

Die Stadt hat einige Bauten aus der Kolonialzeit, sonst fand ich sie nicht besonders. Einem Ausflug mit der Gondelbahn auf den Cerro San Bernardo konnte ich nicht widerstehen.

San Salvador de Jujuy

Dort gab es keine Sehenswürdigkeiten, es war für mich nur die Ausgangsbasis für einen Ausflug in den Norden und dem Besuch der Termas de Reyes. Nach dem Ausflug in den Norden kehrte ich dort zurück, für den Rückflug nach Buenos Aires.

Tilcara und Humahuaca

Tilcara liegt auf 2450 m Höhe in einer vielfarbigen Gebirgslandschaft. Ich besuchte die Ausgrabungen am Pucará. Landschaftlich ist diese Gegend sehr schön, ich nahm den öffentlichen Bus bis nach Humahuaca.

Südafrika

Ich hatte bis zu diesem Zeitpunkt noch keinen Fuss auf den afrikanischen Kontinent gesetzt. Die Wahl von Südafrika als mein erstes Reiseziel in Afrika begründet sich in der guten touristischen Infrastruktur zudem gewann im Jahre 1994 der African National Congress (ANC) die ersten demokratischen Wahlen Südafrikas. Ich bin ein Bewunderer von Nelson Mandela, er hatte es ohne Bürgerkrieg geschafft, das Land in ein neues Zeitalter zu führen.

Meine Eindruck von Südafrika

Nach fast einem Monat in diesem Land war ich glücklich dieses verlassen zu können. Ich habe mich dort nur vereinzelt und sehr kurzzeitig wohlgefühlt. Bis heute habe ich kein Land bereist, wo der Unterschied zwischen Reich und Arm so ausgeprägt ersichtlich ist. Vielerorts haben die Häuser der Bessergestellten elektrische Zäune. Mit der Ausnahme von Durban, waren alle Städte ab 7:00 Uhr abends in der nähe der Zentren wie ausgestorben. Die Weissen bewegten sich vornehmlich im eigenen Auto, in Durban war ich beispielsweise einmal per Fuss zu einem Einkaufszentrum unterwegs. Ich sah keinen einzigen Weissen während dieses Spaziergangs, aber im Einkaufszentrum waren ausschliesslich Weisse. Die Häufigkeit von Mercedes und BMWs war sehr hoch, die Villen teilweise unwahrscheinlich imposant, daneben sah ich im Township Behausungen bestehend aus Wellblechhütten und Pappkartons. Dass der Mensch einige Mühen hat, den Reichtum zu teilen verstehe ich, aber das ein kleiner reicher Bevölkerungsteil so ignorant gegenüber den vielen Armen Mitbürgern sein kann, bleibt mir unverständlich. Ich habe fast nie Schwarze und Weisse zusammen beobachtet, sie waren meistens unter sich, wahrscheinlich wird es einige Generationen brauchen, um die Apartheid auch geistig zu überwinden.

Ich habe mit vielen anderen Touristen gesprochen, diese haben die oben erwähnten Gegebenheiten weniger drastisch wahrgenommen. Es gibt daher keinen Grund Südafrika nicht zu bereisen.

Cape Town

Mein Flug von Buenos Aires brachte mich nach Kapstadt an der Südspitze Afrikas. Die Stadt hat wie Rio de Janeiro eine hervorragende Lage, für mich ist es mit Abstand die schönste Grossstadt Südafrikas. Es gibt einige interessante Ausflugsziele wie Kap der Guten Hoffnung oder mit der Seilbahn auf den Tafelberg und nicht zu vergessen der Ausflug in das Weinbaugebiet. Natürlich kann man sich auch an den vielen Stränden wie Clifton, Camps Bay usw. erholen. Leider erlischt das Leben im Zentrum schon am frühen Abend und ein Teil des Nachtlebens spielt sich an der Victoria & Alfred Waterfront ab.

Cape Town  

Stellenbosch

Mit einer Tour von Cape Town besuchte ich die Stadt Stellenbosch, eine Weinbau-Region, die am Cap liegt.

Mit der Dampflokomotive von George nach Knysna

Einen Teil der Garden Route absolvierte ich auf der 67 Kilometer langen Eisenbahnstrecke. Der Choo-Tjoe ist die letzte fahrplanmässige Dampflokomotive in Südafrika, die ihre Fahrgäste zumeist direkt hinter dem ersten Dünnenkamm parallel zur Küste von George nach Knysna transportiert.

Dampflokomotive von George nach Knysna

Port Elizabeth

Über die fünf grösste Stadt Südafrikas gibt es nicht sehr viel Erwähnenswertes.

Durban

Es ist das Mekka der sonnenhungrigen Touristen. Es war für mich die lebendigste Stadt in Südafrika, zudem gab es dort auch ein Nachtleben. Ich machte eine Vallay of Thousand hills tour, diese beinhaltete auch den Besuch des Phe-Zulu-Village. Dort erfuhr ich einiges über traditionelle Zulubräuche und konnte einer Zulutanz Performance beiwohnen.

Johannesburg

Mein Ziel war es, den Krüger National Park von Johannesburg aus zu besuchen. Ich erreichte Johannesburg am frühen Morgen mit der Bahn. Ich suchte sofort eine Unterkunft und buchte eine Tour in den Park. Die Tour startete erst in drei Tagen, daher hatte ich einige auszufüllende Tage in Johannesburg. Unter anderem wollte ich auch das Zentrum der Stadt sehen, dort gab es damals nicht viel zu sehen. Zudem hatte ich ein ziemlich ungutes Gefühl bezüglich der Gefährlichkeit. Dieses Gefühl hatte ich immer wieder in dieser Stadt, trotzdem gibt es einiges Sehenswertes in der nahen oder weiteren Umgebung.

Golden Reef City

Der südlich von Jo’burg gelegene Themenpark Gold Reef City ist durchaus einen Besuch wert. Es gab mir einen Einblick in das Leben während der Epoche der ersten Goldfunde. Natürlich hatte es auch viele Restaurants mit einem breiten Angebot an Unterhaltung.

Soweto

Die Township-Tour durch Soweto gab mir die Möglichkeit das Leben der armen schwarzen Bevölkerung aus der Nähe zu sehen. Es war aber auch eine Erfahrung über die Ignoranz der besitzenden Menschen, einige Tourteilnehmer waren offenbar durch das, was sie sahen, nicht sehr berührt. Während einer Tourpause diskutierten, einige über die Höhe der Steuerprozente, welche ihre Staaten von ihnen verlangten.

Pretoria

Dies war ein weiterer Ausflug, welche ich von Jo’burg unternahm. Den Hinweg mit der Bahn und der Rückweg per Bus. Dort besuchte ich das Union Building und den angrenzenden Park.

Krüger National Park

Es war das absolute Highlight meiner Südafrikareise. Wir sahen unter vielen anderen Tieren auch die big five. d.h. Büffel, Elefanten, Löwen, Leoparden und Nashörner. Der Park verfügt eine hervorragende Infrastruktur mit meistens geteerten Strassen. Die Unterbringung war in kleinen Chalets mit Air Conditioner, Tusche, Toilette und Kühlschrank. Die kurze 3-tägige Tour war ein voller Erfolg, ich kann diesen Park sehr empfehlen.

London

Mit Paris und New York gehört sie für mich zur Gruppe der Städte, welche ein unbeschreibliches Angebot an Attraktivitäten und Unterhaltung bieten. In dieser Stadt gibt es hervorragende Museen und ein vielfältiges Abendprogramm.

  • The Tower of London: Gut erinnern kann ich mich an die stimmgewaltigen Wachen, umgangssprachlich Beefeaters genannt. Die Kronjuwelen waren für mich das Highlight.
  • St Paul's Cathedral: Die Kathedrale hat ein sehenswertes Interior.
  • Tower Bridge: Sicherlich eine der schönsten alten Brücken der Welt, zudem mit einem herrlichen Ausblick auf London.
  • Madame Tussaud's: Einmal im Leben, ist so ein Wachsfigurenkabinett reizvoll.
  • Westminster Abbey: Sowohl innen wie auch aussen sehr sehenswert.
  • Britisch Museum: Die kulturgeschichtliche Sammlung aus der gesamten Welt von unterschiedlichen Epochen machte dieses Museum für mich unvergesslich.

Fotos

Die Fotos von Rio de Janeiro, San Salvador de Bahia und Manaus wurden auf alten Filmen aufgenommen, welche nicht mehr entwickelt werden konnten. Schade das wir keine Fotos der beiden schönen Städte und dem Amazonas haben. In London habe ich bewusst keine Fotos gemacht.

Bericht

Die Reise führte mich vom 7.2.2004 bis 19.4.2004 durch 3 Länder, wobei der Schwerpunkt auf Mexiko lag.

Reiseführer

  • Mexiko, Reise Know-How, Australien, Reise Know-How, 2002
  • Belize, Guatemala & Yucatán, lonely planet, 2001

Azteken, Mayas und Zapoteken

Ich habe sehr viele Ruinenstätte besucht, wahrscheinlich zu viele. Ich glaube bei mittlerem Interesse an Kulturen und Archäologie genügt der Besuch der folgenden Stätten:

Chichén Itzá

Blick auf Kukulcán-Pyramide

Die restaurierten Ruinen sind in einem sehr guten Zustand und die wichtigsten Architekturelemente sind vorhanden.

Tikal

Blick von Tempel V

Man wird reichlich belohnt für die Kilometer, welche zurückgelegt werden für den Besuch der Ruinen. Diese liegen in einem eindrücklichen Regenwald.

Palenque

Palenque mit Blick auf Templo del Sol Sie ist nicht sehr weitläufig wie Chichen Itza, aber ihre Lage am Range eines Regenwaldes macht sie sehenswert.


Teotihuacán

Blick auf die Mondpyramide Die auf 2200 m Höhe und 50 km nordöstlich von Mexiko Stadt liegende Pyramidenstadt der Azteken versetzte mich in grosses Erstaunen. Die Grösse der Sonnenpyramide mit den Grundmassen 225 x 222 m und einer Höhe von 70 m ist überwältigend.

Mexiko

Leute

Die Einheimischen sind meistens sehr freundlich und hilfsbereit. Wobei ich als Tourist in Puerto Vallarta viel freundlicher behandelt wurde als in Playa del Carmen. Als Einzelperson wurde ich in Puerto Vallarta von der Bedienung eines Restaurants umworben, während sich die Bedienung in Playa del Carmen sich eher desinteressiert zeigte.

Ich hatte in Mexiko nie das Gefühl einer Bedrohung und dies spricht doch sehr für die Sicherheit in diesem Land.

Landschaftlich

Ich persönlich finde ein Neu Seeland oder Costa Rica landschaftlich interessanter, trotzdem gibt es einige Sehenswürdigkeiten in diesem Land. Der Tourismus in diesem Land ist vorwiegend auf die Strände und historischen Stätten fokussiert. Daher könnte meine zurückhaltende Aussage über die Natur ein Trugschluss sein.

Transport

Für meine Reiseziele zu erreichen benutzte ich vorwiegend das Bussystem und dies ist gut ausgebaut und funktioniert hervorragend. Die angebotenen Klassen können den verschiedenen Ansprüchen und Budgets gerecht werden.

Für kurze Distanzen benutzte ich oftmals das Taxi. Es ist das bequemste Transportmittel um die Wege zwischen Busterminal und Stadtzentren zurückzulegen. Mit der Ausnahme von Acapulco waren die Fahrpreise günstig.

Strände

Für mich befinden sich die schönsten Strände von Mexiko an der Karibikküste südlich ab Cancún. Die Strände von Puerto Vallarta, Acapulco usw. wirken nicht immer sehr anziehend.

Besuchte Orte

Hier eine Auswahl von Orten, die ich besuchte.

Playa del Carmen

Klassenraum der Soléxico

Dort verbrachte ich 4 Wochen, nach 3 Jahren war es wieder einmal Zeit, meine Spanischkenntnisse aufzufrischen. Die Schule Soléxico entsprach mit der Ausnahme des Sekretariates voll meinen Erwartungen. Nach meinen Erfahrungen erhalten aber die Studenten von den Fremdsprachenschulen für Fremdsprachige in Lateinamerika eine zu hohe Bewertung.

Die Nachmittage verbrachte ich meistens an den Stränden von Playa del Carmen.

Strand von Playa del Carmen

An den Wochenenden war ich unterwegs nach Túlum, Cancún, Isla Cozumel und Isla Mujeres.

Puerto Escondido

Blick auf Puerto Escondido und El Faro

Vielleicht nicht der richtige Ort für Touristen die Badeferien am Meer verbringen wollen. Für Surfer ist es ein Paradies, wie auch für Reisende die Entspannung suchen.

Acapulco

Acapulco - Klippenspringen vom La Quebrada Acapulco ist eine Ferienfabrik im Unterschied zu Cancún, dass es auch viele mexikanische Pauschalurlauber gibt. Die La-Querbrada-Felsenspringer ist die Attraktion von Acapulco.


Mexiko Stadt

Kathedrale von Mexiko Stadt - Ansicht vom Verfassungsplatz.jpg

Ich möchte Ciudad de Méxcio die 2240 m. ü. M. liegende Hauptstadt nicht missen. Der bevölkerungsreichste Ballungsraum der Welt, dessen Reputation wegen den vielen Problemen wie Luftverschmutzung, Wasserknappheit usw. leidet, hat ein grosses Angebot von Sehenswürdigkeiten. Mich beeindruckten unter anderem:

  • Catedral Metropolitana: Ist die grösste Kathedrale des amerikanischen Kontinents.
  • Palacio Nacional: Schöne Gemälde und eindrucksvolle Gartenanlage.
  • Torre Lation-Americana: Ein Blick in alle Richtungen über die Stadt vom 43./44. Stock.
  • El Museo Nacional de Antropología: Dieses Museum besteht aus mehreren Sälen, welche sich bestimmten Regionen oder Kulturen Mexikos widmen.

Die Stadt besitzt auch einige Pärke, die zum Verweilen einladen. Die meisten Sehenswürdigkeiten können zu Fuss oder mit der Metro erreicht werden. Das Taxi ist günstig und bei der An- und Abreise mit Gepäck sowieso die richtige Wahl.

Guanajuato

Guanajuato - Abstieg vom El Pípila

Eine touristische und ehemals reichste Silberstadt. Die Stadt besitzt kaum gerade Strassen, dafür viele enge Gassen und Häuser in den verschiedensten hellen Farben. Das Museo de la Momias lädt zum Staunen ein, hier werden zirka 120 Mumien in Vitrinen zur Besichtigung ausgestellt.

Puerto Vallarta

Sonnenuntergang in Puerto Vallarta

Sehenswürdigkeiten besitzt Puerto Vallarta keine, ist jedoch sehr freundlich.


Los Mochis - Creel mit El Chepe

El Chepe Die Eisenbahn schlängelt sich durch die westliche Sierra Madre und Sierra Tarahumara, vorbei an Schluchten und bizarren Felsformationen.


Zacatecas

Zacatecas Blick vom Cerro de la Bufa in Richtung Kathedrale

Ähnlich wie Guanajuato ist auch Zacatecas eine Silberminenstadt die aber noch nicht von den Touristen überrannt wird.

Taxco

Taxco mit Blick auf Iglesia de Santa Prisca Die von Mexiko Stadt mit dem Bus einfach zu erreichende Silberstadt ist einen Tagesausflug wert. Taxco ist sehr hügelig und eine ausgezeichnete Adresse für den Einkauf von Silberschmuck.


Belize

Ich war leider nur 3 Tage in Belize, dies reichte für Belize City und Caye Caulker. Belize City ist sicherlich kein Urlaubsort aber sehr geeignet, um Einheimische kennen zu lernen.

Caye Caulker Blick an der Ostküste nach Norden

Caye Caulker ist weniger als 2 Kilometer vom zweitgrössten Korallenriff entfernt und daher ein Schnorchel- und Taucherparadies. Es ist ein relaxter Ort mit Karibik Flair.

Guatemala

Die Weiterfahrt mit dem Bus führte mich von Belize City nach Flores in Guatemala.

Guatemala hat bei mir einen zwiespältigen Eindruck hinterlassen. Bei Wanderungen auf die beiden Vulkane Pacaya und San Pedro trafen wir Sicherheitsleute mit Gewehren, die den Weg bewachten. In Guatemala City stehen auch schwer bewaffnete Sicherheitsleute vor Kleidergeschäften, bei meinen bisherigen Reisen hatte ich eine solche immense Bewachung noch nie beobachtet.

Ich hatte wenig Kontakt mit den Einheimischen und fühlte mich sehr sicher. Den Chicken Bus benutzte ich nur für den Tagesaufflug von Antigua nach Guatemala Stadt, es wird sehr eng in diesen Bus ich würde nie Reisegepäck in ein solches Gefährt mitnehmen.

Flores und Ausflug nach Tikal

Flores Blick nach Westen - Lago Peten Itza

Ein Damm verbindet Flores, welches auf einer Insel im Lago de Petén Itzá liegt, mit dem Festland. Es ist der touristische Ausgangsort für den Besuch der Maya Ruinenstätte Tikal.

Antigua und Ausflug nach Guatemala Stadt und Vulkan Pacaya

Vulkan Pacya in der Nähe des Kraters
Antigua ist eine schöne Kolonialstadt mit Strassen aus Kopfstein. Bei aller Schönheit könnte ich dort nicht lange verweilen, mir fehlten die Grünanlagen.

Wenn einfach erreichbar, besuche ich grundsätzlich die Landeshauptstadt eines Landes. Mangelt es an Sehenswürdigkeiten, konzentriere ich mich auf das Stadtzentrum und die Shoppingcenter. In Guatemala Stadt besuchte ich einige Einkaufscenter.

Von Antigau starten die Touren auf den aktiven Vulkan Pacaya. Der Aufstieg auf 2552 m. ü. M. ist leicht und nur im Schlussaufstieg anstrengend. Solides Schuhwerk tragen, die kleinen Vulkansteine sind scharf und hinterlassen Risse an den Schuhen, zudem kann es am Krater sehr kalt werden.

Lago de Atilán

Blick vom Vulkan San Pedro über Lago de Atilán

Für einige Tage verweilte ich am Lago de Atilán im Touristenort Panajachel. Der See wird von drei Vulkanen umgeben und hat die Fläche von 128 km². Meine Aktivitäten waren die Wanderung auf den Vulkan San Pedro, 3020 m ü. M. und Radtouren am Seeufer.

Chichicastenango

Sonntagsmarkt in Chichicastenango

Der Sonntagsmarkt von Chichicastenango ist sehr bekannt und ein Ziel der Touristen. Für mich war die Reise noch an einem zu frühen Zeitpunkt um mich mit Andenken einzudecken.

Fotos

Meine Fotos

Die Reise führte mich zuerst nach Mexiko, Belize und Guatemala. Danach reiste ich mit einem mehrtägigen Stopover in Paris nach Biarritz. Dort frischte ich mein Französisch wieder auf.

Bis auf Südafrika war der afrikanische Kontinent bisher ein weisser Fleck auf meiner Reisekarte. Dies änderte ich mit einem intensiven Reisemonat durch verschiedene Länder Afrikas.

Ich wollte es nochmals wissen und investierte 4 Wochen Französischunterricht in Montpellier.

Der Abschluss erfolgte auf Gran Canaria.

Mit 13 Monaten war dies bisher meine längste Abwesenheit von der Arbeit.

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